Die «Synapse» hat ein neues «Kleid» – sprich: ein neues Konzept – erhalten, das dem alten zwar ähnlich sieht, aber doch ein paar wesentliche Neuerungen enthält.
Die Ärztegesellschaft Baselland und die Medizinische Gesellschaft Basel (MedGes) hatten als Herausgeberinnen der Synapse Anfang 2011 beschlossen, ihr offizielles Kommunikationsorgan einer inhaltlichen, grafischen und konzeptionellen Analyse zu unterziehen und es allenfalls neu zu positionieren.

An einer speziellen Redaktionssitzung im Herbst 2011 wurden u.a. die Fragen erörtert:
Inwiefern ist der Auftritt der Synapse noch zeitgerecht? Trifft sie das Informationsbedürfnis ihrer Mitglieder noch – mit den richtigen Themen? Sind 8 Ausgaben pro Jahr gerade richtig, zu viel oder zu wenig? Sind 16 Seiten Umfang dafür die richtige Grösse? Und ist die optische Aufmachung noch ansprechend und leserfreundlich?
Die Synapse-Redaktion lud dazu den auf Gesundheits- und Medizinthemen spezialisierten Journalisten Bernhard Stricker ein, der eine (kritische) Aussensicht einbringen und Vorschläge für eine Optimierung des Printmediums machen sollte. Die vorliegende Synapse ist u.a. eine Folge dieser Vorschläge.

Neue Formel

Nach einer intensiven und konstruktiven Diskussion einigte sich die Redaktions-kommission auf eine neue «Formel», die zusammengefasst folgende Eckpunkte enthält:

  • Ganzheitlicher Ansatz: Ein Printmedium darf heute kein isoliertes Einzelmedium mehr sein, sondern muss als Teil eines Gesamt-medienkonzeptes bestimmte Aufgaben und Funktionen übernehmen. Das setzt ein minimales Zusammenspiel mit anderen Medienformen (vor allem Internet) voraus. Stichwort: Crossmedia! (Crossmedia bezeichnet die Kommunikation über mehrere inhaltlich, gestalterisch und redaktionell verknüpfte Kanäle, die die Nutzerinnen und Nutzer zielgerichtet durch
    die verschiedenen Medien führt.)

  • Vor diesem Hintergrund hat die neue Synapse eine eigene Web-Site erhalten, (www.synapse-online.ch) auf der nicht nur ältere Ausgaben der Synapse eingesehen und heruntergeladen werden können, sondern auch die jeweils aktuellste. Auf der Website finden sich auch Links auf die Website der AeGBL und der MedGes sowie auf den neuen Fortbildungs-kalender www.fortbildungskalender-synapse.ch. Umgekehrt werden auf den Websites der beiden Gesellschaften Links zur Synapse platziert.

  • Weniger ist mehr! In einer Zeit des generellen Informationsüberflusses ist es umso wichtiger, eigene Inhalte so zu kommunizieren und zu transportieren, dass sie auch ankommen und gelesen werden. Das setzt u.a. einen Erscheinungs-Rhythmus voraus, der von den Empfängern als «richtig» empfunden wird. Deshalb sollen künftig jährlich nur noch 6 Ausgaben (statt bisher 8) erscheinen. Damit soll ein Mittelweg beschritten werden, der eine Informationsflut verhindert, aber gleichwohl ein regelmässiges Informationsbedürfnis befriedigt. Der Umfang von 16 Seiten scheint dazu optimal und wird auf dem Niveau der Vorjahre belassen.

  • Eine der 6 Ausgaben soll als Patientenausgabe konzipiert und geschrieben werden, die sich im Namen der beiden Basler Ärztegesellschaften direkt an die Patientinnen und Patienten wendet. Diese Patientenausgaben sollen in den Wartezimmern der Basler Ärztepraxen aufgelegt werden (können).

  • Ein neuer grafischer Auftritt und eine einfachere «Blattarchitektur» sollen dazu beitragen, Klarheit, Übersicht und Orientierung zu schaffen. Durch eine gewisse Strukturierung der Texte soll ausserdem auch die Lesbarkeit erhöht werden.

  • Inhaltlich soll der Nutzwert ebenso gesteigert werden wie die politische Aktualität. Das heisst u.a.: Mit der neuen Synapse möchte die Redaktionskommission den Mitgliedern der beiden Ärztegesellschaften ein (Kommunikations-)Instrument in die Hände geben, mit dem sie ihre Anliegen besser gegen aussen vertreten können – auch gegenüber den Patientinnen und Patienten.

Neue Zusammensetzung der Redaktion

Das neue Konzept soll durch eine teilweise erneuerte Redaktionskommission begleitet werden. Neu ist auch, dass mit Bernhard Stricker ein Journalist mit der Umsetzung beauftragt wird. Inhaltlich sind die Beschlüsse der Redaktion massgebend.
Nachdem Dr. med. Lukas Wagner per Ende 2011 demissioniert hat, setzt sich die neue Redaktionskommission wie folgt zusammen: Dr. med. Tobias Eichenberger, Liestal; Dr. med. Peter Kern, Basel; Dr. med. Alexandra Prünte, Oberwil; med. pract. Katja Heller, Basel; Dr. med. Carlos Quinto, Pfeffingen; Bernhard Stricker, lic. phil. Redaktor BR, Bern und Ruedi Bienz, Vorsitzender GL, EMH Schweizerischer Ärzteverlag AG, Basel.

Dialog erwünscht

Die Redaktionskommission wünscht sich einen verstärkten Dialog mit seinen Leserinnen und Lesern bzw. Mitgliedern zu den jeweiligen Themen in der Synapse. Aber auch zu anderen, grundsätzlichen Themen des (Basler) Gesundheitswesens und der Medizin. Als Erstes sind wir aber gespannt auf die Reaktionen auf die neue Synapse: Wie gefällt Ihnen die neue Synapse? Wir würden uns auf ein Feedback freuen.
Bitte nutzen Sie unsere Kommentarfunktion oder schreiben Sie an synapse@emh.ch!


Ruedi Bienz, Vorsitzender GL, EMH Schweizerischer Ärzteverlag AG, Basel
Bernhard Stricker, lic .phil. Redaktor BR, Bern

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