Sehr geehrte Leserinnen und Leser

Die vorliegende Publikumsausgabe der Synapse beinhaltet Texte über das Reisen, über Verhalten und Schutzmassnahmen im Ausland.

Reisen bildet, Reisen erweitert den Horizont, Reisen führt aber auch zu Bescheidenheit und Demut. Nie vergesse ich das Bild der jungen obdachlosen Mutter in Kalkutta, die auf den für Indien so typischen Treppenstufen (Ghats) am Ganges ihre Haare, ihre Zähne, ihr Kind und ihre Wäsche putzt und wäscht. Sie lebt in absoluter Armut, trägt einen leuchtend roten Sari und hat eine einzigartige Ausstrahlung: ruhig, bestimmt und würdevoll, trotz einer unwirtlichen Umgebung. Das Wasser des Ganges mit all seinem Müll ist verunreinigt und der durch Rauch und Russ getrübte Himmel erlaubt meist nur einen kurzen Blick auf die Sonne. Oder das Bild des Rikscha-Fahrers, der vor seinem Dorf auf Kundschaft wartet und sich voller Stolz den Weg durch die engen Gassen bahnt, der mit seiner Rikscha die ganze Familie ernährt.

Egal, ob wir ferne Länder bereisen und erfahren, ob wir die Kultur und Natur unserer Schweiz geniessen oder ob wir «nur» in unseren Träumen reisen, egal, wie fern oder nah wir Neues erleben, entscheidend ist immer, dass wir mit offenem Herzen darauf zugehen und uns immer bewusst sind, dass die meisten von uns in der Schweiz in einer privilegierten Situation leben, dass wir unter anderem auch weltweit von einem der besten Gesundheitssysteme profitieren dürfen.

Die Redaktion wünscht Ihnen eine spannende (Reise-)Lektüre.

Mit herzlichen Grüssen
Dr. med. Tobias Eichenberger,
Präsident Ärztegesellschaft Baselland

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